Über Lanzarote
Nach sechs Jahren war die einst fruchtbare Insel zu Zweidrittel mit Lava bedeckt, 11 Dörfer samt fruchtbaren Boden verschwunden, so als habe sie die Hölle verschluckt und die Insel war um 32 Krater reicher. So ist die 845 Quadratkilometer große Insel bis zu drei Viertel mit Lava bedeckt.
Zum Wandern, nur auf ausgewiesenen Wegen, sollte man, nicht nur wegen der spitzen Lavasteinen, festes Schuhwerk tragen. Auch die Bodenhitze sollte man nicht unter-schätzen.
Lanzarote selbst ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantik eine von siebzehn autonomen Regionen Spaniens. Die Insel liegt etwa 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und eintausend Kilometer von Spanien entfernt.
Lanzarote misst von Nord, Punta Fariones, nach Süd, Punta Pechiguera, rund 58 Kilo-meter und in der größten Ost-West-Ausdehnung 34 Kilometer. Hat rund 127.457 Einwohner, also etwa 150,7 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt ist Arrecife, die Landesprache Spanisch.
Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas und seit 1996 zur EU, hat einen eigenen Inselrat, den cabildo insular und ist in sieben Gemeinden gegliedert. Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphären-reservat erklärt. Von den insgesamt 213 Kilometer Küste sind 10 Kilometer Sand- und etwa 16 Kilo-meter Kiesstrand, der Rest ist Felsenküste.
Hauptreisezeiten sind der Dezember bis etwa zu Ostern, wobei zur Weihnachtszeit fast alle Hotels ausgebucht sind. Liebhaber der Insel fahren im Mai oder Oktober, das Klima ist dann ausgeglichen und die Sehenswürdigkeiten sind nicht überlaufen. Der Juli mit seinen Festen und Veranstaltungen ist der Festmonat der Insel.
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